Martin Reinicke | Feine Fotografie und andere Gedanken » Fotografie und andere Gedanken

Islandpferde | Eine Hommage in Bildern

Nach meinem Island-Trip musste ich noch lange an die allgegenwärtigen Pferde der Insel denken. Die Reitpferde der alten Wikinger sind eines der Wahrzeichen der Insel und wurden auch nach ihr benannt. Als Islandpferde wurden sie auf der ganzen Welt bekannt als robuste und einzigartige Tiere. Sie sind die sympathischen Botschafter der Insel auf 66 Grad Nord. Mich haben die Tiere in ihrer Unabhängigkeit und Unverfälschtheit beeindruckt. Zugegeben, ich bin kein großer Pferdekenner, aber ihr „wildes“ Leben in der endlosen Landschaft, die freundliche Neugier und das ausgeprägte Sozialverhalten der Pferde haben mich begeistert. Die Narben und Bissspuren, die auf einigen Bildern zu sehen sind, zeigen, dass diese Tiere ein wenig rauer leben als ihre Kollegen auf dem Festland.

Seit rund 1000 Jahren werden sie „sortenrein“ auf Island gezüchtet. Nur Pferde, deren gesamte Vorfahren bereits  auf Island geboren wurden, dürfen Islandpferd genannt werden. Tiere, die die Insel verlassen, dürfen nie wieder zurück kehren. Damit beugt man der Einschleppung von Seuchen vor und sichert den reinen Bestand.

Es war mein großer Wunsch, diese besonderen Pferde zu portraitieren. Wenn man mich gelassen hätte, wäre ich wahrscheinlich eine ganze Woche über die Felder, Hochebenen und Wiesen Islands gelaufen und hätte die Tiere in allen Größen, Farben, und Lebenssituationen fotografiert. Aber wie es oft ist, fehlte dafür die Zeit. Deshalb machte ich mich an einem Abend gegen 23:00 Uhr auf die Socken, um Islandpferde zu fotografieren. Da es im Juni in Island nie wirklich dunkel wird, hatte ich ein ganz besonderes Licht zur Verfügung als ich meisten der hier gezeigten Fotos gemacht habe. Das späte Sonnenlicht verleiht den Pferde-Portraits eine ganz besondere Atmosphäre. Die  Bilder der wandernden Pferde entstanden auf einer Fahrt durch eine Flussbank, auf dem Rückweg vom Vulkan Eyjafjallajökull, den viele noch als Bremser des weltweiten Flugverkehrs kennen. Es war ein wirklicher Gänsehaut-Moment, als Dutzende Pferde, angeführt von mehreren Reitern, durch das Wasser trabten und ihren Weg durch die Fuhrten des Flusses Richtung Hochland suchten.

Auch hier hat mich meine Sony Nex-5n mit ihrem Ultraweitwinkel und dem 1,8/50mm nicht enttäuscht. Die Bilder sprechen – wie ich finde – für sich. Als leichte, unauffällige Reisekamera kann ich die Kamera nur empfehlen.

Islandpferde | 66 Grad Nord | Island | Juni 2012
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gepostet von Martin Reinicke
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Martin Reinicke -

funktioniert das….???

Andrea Doria H -

super schöne Bilder! echt wahnsinnig gut!

iphoneography aus Island

Hier kommen noch einige Fotografien aus der Reihe „iphoneography“ aus Island. Die Objektiv-Vorsätze von olloclip haben mir bei den Fotografien sehr geholfen. Die Kombi aus iPhone 4G und olloclip-Objektiven macht einfach Laune. Es handelt sich um Objektive mit „richtigen“ Glaslinsen und nicht um irgendwelche Plastik-Scherben. Dazu kommt eine recht gute Vergütung der Objektive. Das merkt man an den Ergebnissen. Zur Verfügung stehen ein Makro, Weitwinkel und sogar ein Fisheye. Nun kann ich nur hoffen, dass die Teile auf zukünftige iphones passen, sonst muss ich mir für „iphoneography“ Alternativen überlegen. Die Teile gibt es übrigens bei Monochrom zu bestellen. Die Seite kann man nur empfehlen. Wer individuelles Zubehör rund um die Fotografie sucht, ist dort richtig. Aber seid gewarnt, es kann teuer werden…

Einige Bilder kennt Ihr bereits von meinen Postings in Facebook. Aber hier kommen sie noch einmal gebündelt…

Gletschereis im Meer

 

gepostet von Martin Reinicke
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66 Grad Nord | Bilder aus Island

1 Insel. 2 Jeeps. 6 Personen. 9 Tage. Über 2000 Kilometer Strecke. Davon 1500 Kilometer Offroad. Unzählige Fotografien von Tieren, Pflanzen und Landschaften.

Das sind die nackten Zahlen zu meiner Island-Reise. Alles, was man jemals über Island gehört hat, trifft zu. Die Insel im Atlantik ist geformt durch Wasser, Feuer & Eis. Die Elemente sind allgegenwärtig. Sanft gewellte Almlandschaften wechseln sich ab mit absolut flachen Tiefebenen. Hochlandwüste und schroffe Schluchten prägen das Bild. Gletscher und Lavafelder vermitteln ein Gefühl der Leere, wie man es in Europa nicht mehr findet. Die Hauptstadt Reykjavik ist so modern, lebendig und trendy wie man es von der Heimat Björks, Sigur Ros‘ und GusGus erwartet.

Island ist auch die Insel der Farben. Hier leuchten Gras, Moos und Flechten in Farben, die man nicht für möglich hält. Vulkangestein, Lavafelder und ganze Berge leuchten in rot, grün, braun oder gelb. Gefärbt von den Mineralien und Erzen, die zahllose Vulkanausbrüche und Erdbewegungen an die Oberfläche gespült haben. Dazwischen findet man fast überall Schafe und Island-Pferde.

Ich habe mich für diesen Trip ganz bewusst für eine „leichte“ Ausrüstung entschieden. Ich wollte beweglich sein und schnell reagieren können. Da ich mit der Familie unterwegs war, wollte ich die Geduld meiner Mitreisenden nicht über Gebühr belasten. So machte ich mich mit meiner Sony NEX-5N und einigen Objektiven auf die Reise und verzichtete auf meine Nikon. Die Sony NEX wurde im Stile einer Sucherkamera eingesetzt und verrichtete ihre Aufgabe – wie ich finde – großartig. Fast alle Fotografien entstanden mit einem Super-Weitwinkel oder einer „klassischen“ 30mm Linse, ganz im Sinne einer Reportage-Kamera. Außer einem Polarisationsfilter kamen keine Hilfsmittel zum Einsatz. All die grandiosen Farben findet man in dieser intensiven Stärke wohl nur auf Island.

Zugegebenermaßen hatten wir ausgesprochenes Glück mit dem Wetter. Drei Viertel des Aufenthalts freuten wir uns über strahlenden Sonnenschein. Durch das starke Sonnenlicht bekamen die Farben den letzten Kick. Da es im Juni nicht wirklich dunkel wird, hat man auch genügend Zeit alle Lichtstimmungen einzufangen. Die Portraits der Island-Pferde entstanden gegen 24:00 Uhr…

Da ich bisher nur den südlichen Teil von Island gesehen habe, bin ich sicher, dass ich zurückkehren werde auf die Insel der Farben.

Papageientaucher auf einer Klippe

 

 

 

gepostet von Martin Reinicke
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Macro-Fotografie mit dem iphone | iphoneography

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Ich bin restlos begeistert. Seit einigen Tagen fotografiere ich mit einem olloclip-Objektiv vor der Kamera meines iphone 4. Und die Ergebnisse sind – wie ich finde – wunderbar. Besticht das iphone 4 nicht gerade durch eine grandiose Kamera, so geben die Objektive von olloclip einiges her. Sie verwandeln die Fotografien in Kombination mit Snapseed zu besonderen Bildern.

Wie ein Freund treffend sagte: „Das Handy ist der digitale Nachfolger der analogen Knipsen à la Holla, Loko usw.“  Phonography ist eine hervorragende  Sache und ich liebe es, damit zu spielen….

gepostet von Martin Reinicke
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